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Wenn einer eine Reise tut....

Pietro Lombardi getroffen

Bilder von der Reise nach Berlin (klick hier)

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Für die Daheimgebliebenen wollen wir mal aufzeigen, was der Inlinesport so alles mit sich bringt. Am Freitag steht die Reise zum Europa-Cup in Berlin auf dem Programm. Tagwache ist 4 Uhr in der Früh. Dann bringt uns Dädi Peter zum Flughafen in Basel, damit wir den Flieger um 6.35 Uhr nehmen können. Das Einchecken ist mittlerweile ganz einfach, weil das Webticket bereits zu Hause ausgedruckt werden können. So kann man auch gleich den Wunschplatz wählen und schon ist man eingebucht. Beim Flughafen gilt es nur noch die Koffer aufzugeben. Offen bleibt nach wie vor die Frage, ob mehrere Gepäckstücke von einer Familie als Ganzes vom Gewicht her gezählt wird oder jedes einzelne Stück. Nun gut, wenn jeder Koffer exakt 20 kg wiegt, dann erübrigt sich eigentlich die Diskussion. Nun gut, wer nicht frägt bleibt dumm und somit wurde klar, dass die Gepäckstücke pro Familie zusammengezählt werden können. Vor dem Besteigen des Flugzeuges sind Fabian und Tatjana auf Pietro Lombardi getroffen. Etwas verschlafen hat er schon ausgesehen. Und trotzdem war er bereit für ein Föteli. Und die guten Wünsche für den Europa-Cup haben sie mit auf den Weg genommen. Eigentlich erstaundlich, dass er von den allermeisten Leuten gar nicht erkannt wird. Ob sich die Fluggäste wohl gefragt haben, wer da neben Tatjana und Fabian Gyr aus der Schweiz steht. Ja, es ist klar, dieser Witz ist schon uralt. Ab ging es dann pünktlich nach Berlin Tegel. Dort angekommen brachte das Taxi das Duo samt Gaby als Betreuerin zum Hotel. Frühstück war angesagt und dann ging es ab zum Brandenburger Tor. Denn entgegen dem ursprünglichen Plan standen am Freitag noch keine Rennen auf dem Plan. Am Nachmittag etwas Siesta und dann ab auf die Bahn zum Rollentest. Die Anlage ähnelt eher einem Strassenkurs und hat keine überhöhten Kurven. Auch der Belag war gewöhnungsbedürftig. Nach dem Abendessen mit Toast Hawaii war schon bald Bettruhe angesagt. Denn anderntags standen zwei Rennen auf dem Programm. Viele Deutsche waren am Start. Bei einigen ging es noch um die Qualifikation für die EM. Aber auch aus Südafrika war eine Equippe nebst vielen anderen Ländern am Start. Das sportliche Niveau war hoch und so konnte nochmals ein Vergleich mit den künftigen Gegnern der EM angestrebt werden. Auch am Sonntag standen nochmals zwei Rennen auf dem Programm. Mit etwas mehr Losglück wäre der eine oder andere Rang noch zu verbessern gewesen. Aber alles in allem waren die beiden mit den Ergebnissen zufrieden. Am Montag stand nochmals eine Stadtbesichtigung an. Im Wachsfigurenkabinett konnte viel Prominenz angetroffen werden. Im Verlaufe des Nachmittages dann ging es wieder zum Flughafen, so dass die Rückreise angetreten werden konnte. Vier Tage gingen im Fluge vorbei und die beiden konnten viel erleben. Dies sind die positiven Seiten dieser Randsportart, obwohl der Aufwand enorm ist. Schon in einer Woche steht die Reise nach Ungarn an, und diese führt von Zürich nach Wien mit dem Flugzeug und von dort mit dem Mietauto nach Tatabanya. Dies ist der letzte Ernstkampf vor der EM und wir freuen uns, wenn wir schon bald in Italien an der Eröffnungszeremonie der Junioren-EM dabei sei dürfen.

Föteli vom Anlass

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