Sie sind hier: Startseite > Saison 2011 > EM 2011 Italien > 23. Juli 2011

Marathon

42.195 km stehen an

Fotos von Gabys Kamera (klick hier)
Stephan Keel veröffentlicht herrliche Fotos (klick hier)
Die offizielle Seite der EM 2011 (klick hier)
Nur 4.8 Sekunden im Marathon auf Sieger verloren (klick hier)

14.00 Uhr Sitzung Jury und Länderdelegationen
14.30 Uhr Junioren B Damen Marathon 42,195 Km
16.00 Uhr Junioren B Herren Marathon 42,195 Km
17.30 Uhr Rangverkündigung

 

4,8 Sekunden hinter Goldmedaille

In Strömen hat es geregnet und gar Hagelkörner seien gefallen. Und dies am Morgen zum Renntag über die Marathondistanz. Davor haben sich die Schweizer aber nicht beeindrucken lassen und konzentriert ging es zur Königsdisziplin über mehr als 42 km und ein paar Meter mehr. Einmal mehr durften die Schweizer im hinteren Teil des Starterfeldes starten. Für einmal aber gestärk und wegen den rennfreien Tagen ausgeruht. Am Bildschirm via Internet konnte das Rennen verfolgt werden. Und spannend war es allemal, zumal wir selber nicht vor der "Glotze" sassen und uns via Handy das Geschehen schildern liessen. Bei Unklarheiten ein Anruf nach Italien zu Tatjana und schon war man wieder auf dem Laufenden. Fabian hat sich für den heutigen Tag viel vorgenommen. Er hielt sich stets in der Spitzengruppe auf und konnte gar mit einem Ausreissversuch zusammen mit sieben anderen Kontrahenten einen Vorsprung herausfahren. Dies liess sich das Verfolgerfeld aber nicht bieten und kurze Zeit waren die verbliebenen Läufer wieder vereint. Die schwüle Hitze, die Anstiege, Kurven und teils unebenen Strassenabschnitte forderte manch ein Ausscheiden der Kontrahenten. Die letzte Runde war eingeläutet und Fabian hatte noch genügend Kraftreserven, um mitzuhalten. Clever liess er den sehr starken Dänen, der schlussendlich Europameister wurde, ziehen. Die Kamera schwenkte auf die Zielkurve und da waren sie schon. Die Begleitmotorräder kündigten das Ende des Rennens an. Und das Schweizer Kreuz getragen von Fabian blitzte in der Ferne auf. Der Schlussspurt raubte die Kräfte nun endgültig und mit einem minimalen Rückstand von gerade mal 4.8 Sekunden auf den Europameister klassierte sich Fabian auf dem sehr guten 10. Schlussrang. Glücklich darüber, mit den Besten aus Europa mithalten zu können, gönnte er sich nach dem Zieleinlauf mal eine kurze Verschnaufpause, eh er von Martin Hänggi als souveränder Coach beglückwünscht wurde. Vielen Dank für dieses spannende Rennen, bei dem zwar nur Fabian als einzig verbliebener Schweizer schlussendlich ins Ziel kam, aber die ganzen 42 km lang für Herzklopfen sorgte.

Queridos atletas de España. Usted tiene Fabian dado agua durante la carrera. Para ello se merecen mucho respeto per justo gesto. Gracias, eres increíble.