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Ein langer Tag steht bevor
Die Staffelrennen stehen an
Fotos von Gabys Kamera (klick hier)
Fabian berichtet über Einzug ins Finale mit der Staffel (klick hier)
EM aus der Ferne betrachtet (klick hier)
Stephan Keel veröffentlicht herrliche Fotos (klick hier)
Die offizielle Seite der EM 2011 (klick hier)
09.30 Uhr Sitzung Jury und Länderdelegationen
10.00 Uhr 1000m Junioren B Damen Qualifikation
10.20 Uhr 1000m Junioren B Herren Qualifikation
10.40 Uhr 1000m Junioren B Damen Semifinale
11.00 Uhr 1000m Junioren B Herren Semifinale
11.20 Uhr 5000m Elimination Cadetetten Daemn, anschliessend Herren
16.30 Uhr Sitzung Jury und Länderdelegationen
17.00 Uhr 5000m Eliminazion Cadetten Damen Finale
17.20 Uhr 5000m Eliminazion Cadetten Herren Finale
17.40 Uhr 1000m Junioren B Damen Finale
17.50 Uhr 1000m Junioren B Herren Finale
18.00 Uhr 3000m Staffel Cadetten / Junioren Qualifikazion
20.30 Uhr Sitzung Jury und Länderdelegationen
21.00 Uhr Rangverkündigung
21.30 Uhr 3000m Staffel Cadetten Damen Finale
21.45 Uhr 3000m Staffel Cadetten Herren Finale
22.00 Uhr 3000m Staffel Junioren B Damen Finale
22.15 Uhr 3000m Staffel Junioren B Herren Finale
22.30 Uhr Rangverkündigung
Mit der Staffel im Finale
Der letzte Tag auf der Inlinebahn kann beginnen. Am Geburtstag von Lukas standen folgende Distanzen auf dem Program: für die Junioren 1000m und Staffel und für die Cadetten Ausscheidungsrennen und Staffel. Bei den Junioren waren wieder alle am Start. Wie beim 500m am Vortag konnte Meli sich souverän für das Halbfinale qualifizieren. Bei den Jungs lief es wieder ähnlich wie am Vortag. Yannick, der im ersten und leichtesten Vorlauf war, konnte sich als Zweiter für das Halbfinale qualifizieren. Ich war im zweiten Vorlauf. Nachdem in der ersten Kurve ein Sturz passierte und der Belgier und ich auch noch stolperten, schaffeten wir es bis zum Ziel nicht mehr ganz an die Gruppe ran. Über die Zeit reichte es mir auch nicht, eine Runde weiterzukommen. Ähnlich lief es bei Roman. Wie üblich hatte er einen super Start. Er kämpfte im stärksten Vorlauf gegen seine Gegner und hielt gut mit. Doch leider reichte es nicht fürs Finale. Doch ich und Roman waren positv gestimmt für die Staffel am Abend. Im Halbfinale kämpfte Meli. Sie führte das Feld die ersten drei Runden an, wurde aber dann von den anderen Athleten überholt. Am Schluss gewann wiederum die deutsche Läuferin Alisa Gutermut, die somit ihren dritten Titel an dieser EM holte. Im Halbfinale von Yannick wurde mit allen Mitteln gekämpft. Die Italiener rämpelten, doch als Yannick ein gröberes Foul bei einem Italiener machte, wurde er gleich disqualifiziert. Das Finale gewann ein Italiener. Im Ausscheidungsrennen bei den Cadetten starteten Lukas, Marco und Benj. Da Manuel eine grössere Verletztung an den Füssen hat, kann er zur Zeit keine Rennen fahren. Lukas konnte sich für das Finale qualifizieren. Marco hat einen Zeitpunkt nicht aufgepasst und schied aus. Auch Benj wurde eliminiert und konnte sich somit nicht für das Finale qualifizieren. Bei den Mädchen, Vera fuhr das Rennen nicht, da sie schwere Beine hatte, lief es nicht wie gewünscht. Das eigentliche Lieblingsrennen von Tatj war von Anfang an sehr schnell. Sie konnte das Tempo lange mithalten, obwohl sie bei der Auftstellung nicht gerade auf das Losglück zahlen durfte und hinten starten musste. Gerade wegen dem horrenden Tempo war es nicht möglich, ganz nach vorne zust stossen, weshalb bald einmal die Eliminationsglocke für sie läutete. Bei Ramona lief es ähnlich. Lukas war bereit für das Finale. Er fuhr sehr lange mit dem Feld mit. Bei einer der letzten Eliminationen war Lukas bei der Ziellinie zu hinterst und schied dann aus. Er hat das Rennen als 12. abgeschlossen. Als nächstes Rennen stand das Staffelrennen auf de Programm. Bei den Cadetten Mädchen (Tatj, Ramona, Vera) und Jungs (Oli, Marco, Benj) lief es etwa gleich, sie haben alles gegeben, jedoch hat es am Schluss nicht gerreicht für das Finale. Anzumerken gilt es, dass die Girls den Finaleinzug um gerade mal 2 Hundertstel verpasst haben. So konnten sie am Abend nicht auf der grossen Bühne mit den besten fünf Nationen an den Start gehen, was vom Italienischen Fernsehen übertragen worden ist. Bei uns Junioren lief es dafür besser. Roman, Yannick und Fabian konnten den Einzug ins Finale sichern. Als Gegner standen die Nationen Italien, Deutschkand, Frankreich, Dänemark, Spanien und die Schweiz fest, dies auch gleich in der Reihenfolge, wie schlussendlich ins Ziel gefahren wurde. Wir waren zufrieden und gingen um 23.30 Uhr zurück ins Hotel.
Viele Grüsse aus Italien
Fabian Gyr
Die EM aus der Ferne betrachtet
Die EM aus der Ferne zu beobachten, ist etwas Aussergewöhnliches. Mit den heutigen Einrichtungen, wie SMS, Internet und Live-Streaming etc., bekommt man einen guten Überblick. Schade nur, dass der Organisator weder Fotos noch Ranglisten veröffentlicht. Oder zumindest ist es an einem Ort versteckt, wo man es nicht finden kann. Die Italiener scheinen keine Übermacht mehr zu sein, sind doch die Deutschen sehr erfolgreich an diesem Event unterwegs. Auch einzelne Athleten aus Dänemark oder Frankreich zeigen, was sie auf den Rollen zu leisten vermögen. Bei den Deutschen scheint zu greifen, was sie vor Jahren aufgebaut haben. Deshalb ist die Breite an erfolgreichen Athleten auch beeindruckend und kann als vorbildlich betrachtet werden. Auffallend ist aber auch die harte Gangart an dieser EM. Da werden noch und noch die Ellenbogen ausgefahren und schwere Stürze sind leider oft zu verzeichnen. Und dies bei einer filigranen Sportart wie beim Speedskating. Die Familie Grünenfelder gibt im Kommentar auf der Rollsportseite treffend weiter: „Man spürt über die Distanz, dass eine harmonische Truppe in Italien beisammen ist und dass eine gute Stimmung herrscht“. Diese Harmonie verhilft zwar keineswegs zu Ruhm und Ehre und schon gar nicht zu Medaillen. Doch damit wird eben auch ein Fundament geschaffen, das sich positiv auf die Zukunft auswirken kann. Wer nämlich genau hinschaut, der sieht Topleistungen im Ansatz beispielsweise bei Lukas Iida, vor allem aber bei Marco Grünenfelder, der noch nicht so lange in der Szene dabei ist. Seine Einstellung und sein Trainingswille haben an der EM gezeigt, dass man durchaus auch mal den Final erreichen und vorne mitfahren kann. Auch die drei jüngsten Mädchen zeigten in der Staffel einen beherzten Einsatz und sie verpassten den Finaleinzug nur gerade um zwei Hundertstel. Wir sind überzeugt, dass mit diesen „Leuten“ auch in Zukunft etwas erreicht werden kann. Und wer weiss, vielleicht lassen die Deutschen ja ein klein wenig in ihr Erfolgsrezept reinschauen.
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