Training auf der Bahn |
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Die Eröffnung verursacht Gänsehaut
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Fotos von Gabys Kamera (klick hier) |
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Gelungener Schweizer Auftritt
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Der dritte Tag und zugleich der Eröffnungstag der Europameisterschaft 2011 begann für alle um 8.00 Uhr mit dem Frühstück, das heute um einiges besser ausfiel. Die Hoteliers haben Brot, Yoguhrt, Butter, Milch etc. zur Verfügung gestellt. Nach dem Frühstück konnten wir uns auf das Training vorbereiten. Wie immer war die Betreuung von Marcel Güntert (Präsident SRV, Dep. Speedskating) top. Er hat uns die Wasserflaschen brav ins Zelt gebracht und auch an kleine Snacks hat er gedacht. Dies verdient natürlich einen besonderen Dank. Unser Training wurde von 12.00 bis 13.00 Uhr eingteilt. Heute hies es einfach nur noch, locker auf den Skates bewegen und den letzten Feinschliff für den morgigen Tag anbringen. Wir haben etwas für die Langdistanz geübt und vor allem war uns wichtig, dass wir einen guten Teamauftritt hinlegen konnten. Das heisst, wir sind viel zusammen in einem Pulk gefahren. Nach einem kurzen Ausdehnen ging es zurück ins Hotel und direkt an den Mittagstisch. Auf dem Speiseplan stand heute vor allem Fisch und andere Meerestiere. Um 14.45 Uhr waren wir mit dem Essen fertig und wir konnten in unsere Zimmer, um uns ein bisschen ausruhen zu können. Den Nachmittag konnten alle Athleten, die den 300 m Sprint fahren, selber gestalten. Martin war es wichtig, dass wir uns gut ausruhen und Spass haben. Ein paar Athleten genossen auch die erste Masage bei Tako und Maria. Und so verging auch dieser Nachmittag wie im Flug. Am heutigen Tag konnten wir schon um 17.30 Uhr zu Abend essen. Es gab Nudeln mit Salat, es war ein eher kurzes Essen. Für Marco und Benj, die den 300 m nicht fahren werden, hiess es nach dem Abendessen: ab auf die Bahn mit Martin. Die drei haben noch ein wenig auf der schnellen Bahn trainiert. Kurz vor 20.00 Uhr kamen die drei wieder zurück, die anderen Athleten haben sich in dieser Zeit ausgeruht und machten sich parat für die Eröffnungsfeier, die in der kleinen Stadt Pollenza stattfand. Zuerst versammelten sich alle Nationen am Ende des Städtchens, wo auch die Flaggen und Tafeln verteilt wurden. Zu unserem Ärgernis wollten die Italiener uns eine Europäische Flagge andrehen, was wir aber auf jeden Fall verneint haben. Wir hatten selber viele Fahnen mit dabei und konnten also gut auf die kleine Flagge, die der Veranstalter verteilen wollte, verzichten. Ich hatte die Ehre und durfte die Tafel mit der Aufschrift "Svizzera" durch die ganze Stadt tragen. Alle Nationen mussten auf eine grosse Bühne, und die Moderatoren haben uns begrüsst. Als wir Schweizer auf die Bühne kamen, hat Martin als unser Entertainer und Sprecher voll Gas gegeben. In Hochdeutsch, Schweizerdeutsch, Englisch und Italienisch stellte er uns vor. Danach wollten sie uns nicht mehr von der Bühne lassen. Neben den Italienern war die Schweiz die Nation, die am längsten auf der Bühne geblieben ist. Wie sich am Schluss herausgestellt hat, war sie auch die Nation, die in bester Erinnerung bleiben dürfte. Martin wurde nämlich noch von vielen Italienern verabschiedet und man hörte von den Einwohnern oft: "Cioa Martin"! Ich würde sagen, ein gelungener Schweizer Nationalkader-Auftritt der Schweizer :-) |
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